Geräuscheliminierung
02nd of January 2008
Gerade dachte ich, dass es doch praktisch wäre, wenn ich die Umgebungsgeräusche im Raum durch eine 180° Grad Phasenverschiebung auslöschen könnte. Idee: Über das Powerbook-Mikrophon den Raumklang um 180° Grad phasenverschoben auf halb offenen Kopfhörern ausgeben. Also habe ich kurz das »AU Lab« (Bestandteil der OS X Developer Tools) gestartet und ein bisschen die vorhandenen Filter durchprobiert und nach einem Phaser und ähnlichem Ausschau gehalten. Leider habe ich nichts gefunden und damit ist auch mein kleiner Versuch gescheitert.
Vermutlich wäre das eh nichts geworden, da ich zwei Mikrophone in der nähe des jeweiligen Ohrs bräuchte. Aber ausprobiert hätte ich es trotzdem gern. Falls jemand etwas ähnliches einmal ausprobiert hat, dann würde ich mich über einen Kommentar freuen.
Zwiebelstatus
01st of January 2008
Larry Wall's Programming is Hard, Let's Go Scripting... aka State of the Onion ist ganz nett und unterhaltsam, wenn ich auch fürchte, dass Perl6 mir nicht sonderlich gefallen wird. Perl6 könnte auch Stagnant6 oder so ähnlich heißen und reit sich ganz wunderbar in Hurd und Co. ein.
I started out as a BASIC programmer. Some people would say that I'm permanently damaged. Some people are undoubtedly right.
Larry Wall
Schon ganz schön gruselig.
For good or ill, when I went off to grad school, I studied linguistics, so the only computer language I used there was LISP. It was my own personal McCarthy era.
Is LISP a candidate for a scripting language? While you can certainly write things rapidly in it, I cannot in good conscience call LISP a scripting language. By policy, LISP has never really catered to mere mortals.
And, of course, mere mortals have never really forgiven LISP for not catering to them.
Larry Wall
Das ist mein Favorit. Die armen sterblichen Erdenkinder. Klar für die ist das nix. Schön zu wissen, dass es für den Rest von uns LISP gibt. Danke Larry!
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01st of January 2008
Frohes neues! Alles gute und so blabla asdf...
Im Vorbeigehen auf der Theresienwiese gestern um 0 Uhr hörte ich dann noch folgende Aussage:
Hier sieht's ja aus wie im Krieg.
15 Jährige, Anonym
Eine wirklich interessante Aussage von einem 15-Jährigen Kind im Jahr 2008 ;)
Finale Einkäufe
31st of December 2007
Zurück aus dem Irrsinn, dem Einkauf an Sylvester. Wie jedes Jahr kaufen wir die letzten wichtigen Zutaten für einen unvergesslichen Abend (das Vergessen beginnt am nächsten Tag). Ein Kilogramm Gouda, Zitronen, Knoblauch, Stärke und Apfelsaft für ein Fondue. Sekt für die Damen und Tee für den Herrn.
Ansonsten bleibt nur zu bemerken, dass man als Aussenstehender glauben könnte, dass die Mehrheit der Einkäufer seit dem 24.12 nichts zu Essen bekommen hat. Vermutlich haben 80% der heute Einkaufenden, seit Tagen nur Zwieback und Trockenbrezen bekommen (und Fencheltee zum Entschlacken). Gut, dass wir heute alle noch einkaufen konnten.
Feiert schön!
Black Hole Theory of Design
30th of December 2007
Lisp is a Black Hole: if you try to design something that's not Lisp, but like Lisp, you'll find that the gravitational forces on the design will suck it into the Black Hole, and it will become Lisp
Guy Steele
Das ganze stammt aus James Goslings Gedanken über Closures in Java 6: Black Hole Theory of Design (sure, pretty old 2006-09).
Interessant finde ich auch folgende Aussage: "I have somewhat mixed feelings about closures: they are pretty complicated" und weiter unten im Text "When inner classes were designed, we wanted to avoid the complexity of closures.".
Irgendwie schon witzig so etwas zu lesen: Innere Klassen in Java haben eine geringere Komplexität als Closures! Mir scheint da geht so einiges durcheinander. Kein Wunder, dass Java kaum Fortschritte macht.
Gut, closures sind in einer Programmiersprache wie Java vielleicht eher unkonventionell, aber was soll an diesem Konzept bitte schwierig sein? Vielleicht "schwierig" zu implementieren (box it baby), aber spielt das wirklich eine Rolle? Dafür sind Gosling und Co schließlich da (soll sich doch Gosling den SBCL compiler anschauen, da stecken hunderte gute Ideen zur Kompilierung von Closures drin ;p).
Nachtrag: Mir stellt sich allerdings schon die Frage, wie ein Konzept wie Closures in die Sprache Java passen könnte. Alleine, also ohne andere Nettigkeiten wie z.B. higher order functions würde das meiner Meinung wenig Spaß machen. Ausserdem ist Java einfach eine Mainstream-Sprache, die möglichst Vielen gefallen soll. Man stelle sich nur vor, Hugo-Heinz-Meier-von-nebenan verwendet ausgiebig Closures im Rechenkern der x-ten Finanzsoftware. Nein das ginge nicht. Chaos und Unverständnis wären vorprogrammiert. Lieber nicht.
Noch ein Nachtrag: Hier eine Präsentation (ppt) mit dem Titel "The Closure Controversy" von Joshua Bloch, Chief Java Architect bei Google. Eine Google-Suche nach The Closure Controversy zeigt, dass sich damit schon einige 'beschäftigt' haben.
Nachtrag (2008-01-04): Hier noch etwas von Tim Bray (Sun M.) und Bruce Eckel Java: Evolutionary Dead End.
Oscar Peterson
30th of December 2007
Obwohl ich nicht viel von Oscar Peterson in meiner Scheibensammlung habe, finde ich es doch sehr schade, dass er nun keine Musik mehr machen kann. Gut für uns ist, dass Peterson so wahnsinnig viel aufgenommen hat, dass es wohl für fast jeden von uns reicht.
Der Name O. Peterson sagt mir schon lange etwas, obwohl ich keine einzige Einzelaufnahme von ihm habe. Daher hier eine Aufnahmen, die ich für besonders gelungen halte, obwohl sie Peterson nicht alleine aufgenommen hat.
In meiner Sammlung befindet sich z.B. Ben Webster meets Oscar Peterson, das mir durch seine Ruhe besonders gut gefällt. Gerade The touch of your lips und Bye-Bye, Blackbird sind grossartige Titel.
Wem ruhiger Jazz gefällt, der sollte hier unbedingt mal reinhören.
Chrominanz
15th of September 2007
Wie sicher schon so mancher bemerkt hat, ist hier einfach zur Zeit nichts los. Warum: wenn das Wetter es zulässt, dann gehe ich lieber an die frische Luft. Mitbringsel gibt es manches mal und die kann man jetzt auf Chrominanz sehen. Viel Spass!