Losing control over?
15th of March 2006
Ich werde wohl nie verstehen, warum manche Menschen bestimmte Herausforderungen nicht annehmen. Vielleicht aus Angst? Kann ich etwas verlieren, wenn ich nicht so gut bin? Wohl eher nicht. But Anyway…
UMTS rockt alles weg! Die Kunden auch
02nd of March 2006
Es ist schon interessant. Wieder mal ein Eintrag, der nur meine Verbitterung zum Ausdruck bringt. Wie der Eine oder Andere vielleicht schon bemerkt hat, bin ich zZ. selten zuhaus, sondern muss in einem Hotel verweilen, weil der Job mich in die Ferne trug (wenigstens innerhalb von Bayern). Doch ist es unmöglich ein Hotel zu bekommen, indem man einen akzeptablen Internetzugang erhält.
Akzeptabel bedeutet für mich, dass ich es bezahlen kann und weiterhin, dass ich eine gute Bandbreite bekomme (von mobile-ipv6 und Anderem will ich lieber garnicht anfangen).
Leider haben sich die “guten” Jungs – aus der Marketingabteilung – wohl gedacht, dass unser Markt noch nicht so weit ist. Leider ist nahezu jedes Produkt mit einem Knebelvertrag ausgestattet. Man bindet den Kunden und kassiert. Aus ists.
Zuhause wäre es schön…
Nun, was soll ich bitte mit einem umts-Angebot, welches zwei Jahre läuft, mit dem ich nicht mal sicher sein kann, dass es hier funktioniert, ich es in fünf Monaten noch will usw.
Ich wäre für ein Modell, bei dem ich ein Minimalpaket kaufe und dynamisch dazu bestellen kann; z.B. “Hallo ich will sechse Monate flat via umts. Bitte macht mir ein Angebot”. Pustekuchen!
Also weiterhin mit ca. 45kbit unterwegs. Nagut.
Sechs Monate Stakkato
18th of December 2005
Sechs Monate in Kürze: IPsec studieren und Vortrag halten – mit der Freundin zusammen ziehen und es gut finden – OCaml lernen und schnell wieder vergessen – in Regensburg unter der Woche Arbeiten (ächz) bis wann? – c# perfektionieren und permanent kritisieren – von der Bahn abhängig sein – im Hotel leben und die Hotelangestellten persönlich kennen – Spesenabrechnungen erstellen – Fotografieren, ja Fotografieren! – Haskell lernen und lieben – den Regensburger Nebel hassen – immer aus dem Büro kommen, wenn schon alles dunkel ist – Geld verdienen und keine Zeit haben, um es auszugeben (ok geht trotzdem) – multi agent systems analysieren und vertiefen – zu selten mit dem Bike fahren – Freunde vernachlässigen – einen FreeBSD Router auf Wrap Basis mit eigenem Bootstraping und Distribution erstellen (mit Hugh) – sagte ich schon Fotografieren? :] – die Semantik von unverbindliche Preisempfehlung verstehen – DB’s schiessen und wieder Reparieren – DRI’s machen – dieses blog vernachlässigen – Photoshop erlenen und zu lieben – mit Franzosen arbeiten die englisch sprechen – neue Menschen kennen lernen – sich auf Weihnachten freuen.
Depri
29th of March 2005
Jaja, wir sind einfach nicht motiviert. Dem bleibt nichts mehr hinzuzufügen.
Laut!
01st of March 2005
Es ist nicht zu laut!
SONG WITHOUT SIN
30th of January 2005
... removed due to copyright issues
SONG WITHOUT SIN
-- Living Coloür
Die Top 3 Alben im Januar 2005
16th of January 2005
- Paradise Lost: Draconian Times
- Coldplay: Parachutes
- Foo Fighters: One By One
Just for fun :)
Update
Jemand behauptet da, dass einiges davon uralt ist. Klar; na und; rockt halt!
Geschäftsreisen
28th of August 2004
Ich glaube die (Geschäftsreisen) sind nicht so mein Fall. Hin und wieder ist ja mal ganz lustig, aus dem Büro raus zu kommen und etwas Abwechslung zu erleben, aber zu oft ist das nichts für mich. Vor allem, wenn alles immer so wahnsinning kurzfristig und quasi ad hoc geplant wird. Ewige Anreise, die dem Kunden nur teuer kommt, und ein paar Tage vor Ort. Hauptsache der Kunde ist zufrieden. Ob das Sinn macht ist egal. Auch den Sinn zu hinterfragen bringt nichts, weil der Kunde eben glaubt, es macht Sinn. Starrsinn trifft auf wenig maßvolle Strategie.
Also wieder mal bis Donnerstag Abend weg.
Morgenradio
25th of August 2004
Ich höre ja eigentlich gar kein Radio, weil mir die Musik einfach nicht gefallen will. In München gibt es ohnehin nicht sonderlich viele, per Antenne empfangbare, Sender. Vielleicht noch m94,5, obwohl man das auch nicht immer hören kann.
Richtig schlimm finde ich die Sender, die mit aller Macht den Zuhörer innerhalb der ersten Sekunden – möglicherweise hat sich ein potentieller Hörer auf den Sender verirrt – überzeugen wollen, dass es sich um einen unheimlich lustigen, spritzigen, ... was weiß ich, Sender handelt. Natürlich ist das Gegenteil der Fall: langweilige Aktionen, flache Witze, gekünsteltes Lachen und miese Musik am laufenden Band.
Wenn ich früh morgens (Radio steht im Badezimmer) versehentlich ein solches Morgenradio erwische, kann ich mich eines Brechreizes nicht erwehren. Bleibt nur schnell das kleine Transistorradio (welch ein Wort) auf den Nachrichtensender umzustellen, der alle 15 Minuten für Informationen sorgt, und aufatmen.
Richtig schön wäre ein drahtloses Aktivboxenpaar, das ich im Badezimmer aufstellen könnte und dass man mit Musik aus der Konserve versorgen könnte. Aber hey, so lange bin ich dann auch nicht im Bad.
Wunnsiedel 2004
23rd of August 2004
Durch einen unglücklichen Zufall, war ich am 21.08.2004 in Wunsiedel (Franken) und wurde Zeuge, wie sich die Stadt Wunsiedel gegen den braunen Mob erwehrte.
Hintergrund der lästigen Aktionen ist der Todestag von Rudolf Heß:
Am 17. August 1987 beging Heß lt. britschen Angaben mit einem Verlängerungskabel, das er an einem Fenstergriff befestigt hatte, Suizid. Der Leichnam wurde am gleichen Tag vom britischen Gerichtsmediziner James Cameron obduziert.
[Quelle: Wikipedia]
Bild anklicken, um den Film anzusehen (3.9 MB)
Es war der Wunsch dieses ehemaligen Potentaten des Dritten Reiches im Familiengrab der Familie Heß im Wunsiedler Friedhof beerdigt zur werden. Obwohl er hier nicht geboren ist, nicht zur Schule gegangen ist, hier nicht gelebt hat und gerade mal, wenn man seine Aufenthaltszeit in Wunsiedel zusammenrechnet, nicht mehr als 24 Stunden verbracht hat.
[Quelle: Wunsiedel/Rede des 1. Bürgermeisters Karl-Willi Beck (PDF)]
Interessant finde ich bei dieser Gelegenheit, die Unfähigkeit und Unflexibilität des deutschen Rechtsstaats, eine solche extrem zweifelhafte Demonstration zu unterbinden. Das Recht auf Demonstration hin oder her; Ich finde solchen Aktionen gehört ein Riegel vorgeschoben. Erst rechtswiedriege Handlungen oder ein direkter Hitler-Bezug, können dem jährlichen Treiben (seit 2001) einen Einhalt gebieten. Das ist doch einfach lächerlich. Der wahre Grund für den Tod von Rudolf Heß interessiert mich hier garnicht (mehr).
Die ca. 3000 Demonstranten, 1000 Polizisten (Quelle: Spiegel) und ca. 100 Festnahmen (Quelle: SZ) in der Stadt, sorgten für eine angespannte Situation und grosse Missbilligung von seiten der Bevölkerung, die Tage zuvor schon die Ludwigstrasse mit Banderolen "Wunnsiedel ist bunt" und "Weg mit dem braunen Sumpf" »geschmückt« hatte.
Die ständige Polizeipräsenz und ein immerzu über Wunsiedel kreisender Polizeihubschrauber, verärgerte zusehends viele Anwohner.
Bild anklicken, um den Film anzusehen (3.9 MB)
Links:
- FAZ: Im Namen der Versammlungsfreiheit
- FAZ: Mehr als hundert Festnahmen
- SZ: Über 100 Festnahmen bei
- Spiegel: Polizei verhaftet duzenden von Neonazis
- Stern: Wunsiedel wehrt sich
- Stern: Traurige Tradition in Wunsiedel
- BR Online: Wunsiedel ist bunt, nicht braun
- BR Online: Großaufgebot der Polizeit
- Frankenpost: Widerstand gegen Nazi-Aufmarsch
- Frankenpost: Wunsiedel ist bunt
- Frankenpost: Kleinstadt zeigt Zivilcourage
- Frankenpost: Operation "Güllefass"
- Stadt Wunsiedel
(Alle Links von wunsiedel.de aus dokumentarischen Zwecken übernommen.)
Radeln Radeln
13th of August 2004
So ca. 7 Jahre hatte ich kein ordentliches Rad, geschweige den überhaupt ein Fahrrad bessen. Da ich sehr zentral wohne, bin ich die letzten Jahre so ziemlich überall hin, sehr bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln gekommen.
Letzten Sommer hat ich dann endlich wieder mal Lust auf ein Rad und bin kurzentschlossen zu einem Fahrradmarkt gegangen. Recht nett sah dort ein Rad aus, dass ich letztlich mitnahm (gebraucht). Schnell war klar, dass einige Kleinigkeiten ersetzt bzw. erneuert werden müssen. Nicht so tragisch dachte ich da.
Bei der kurzen Probefahrt, beim Händler, war die Sattelstange viel zu hoch eingestellt. Kein Problem dachte ich mir; Kann ich selbst zuhause richtig einstellen. Zuhause dann (am nächsten Tag oder so), stellte sich jedoch unglücklicherweise heraus, dass die Sattelstange vom Vorbesitzer mit brachialer Gewalt in den Rahmen getrieben worden sein muss (Hammer). Jegliche Versuche mit Kriechölen etc. schlugen fehl. Das Ding war ohne entsprechendes Werkzeug nicht zu entfernen. Nach Rücksprache in einem Radgeschäft war klar, dass ein Erfolg keineswegs garantiert sei. Ich verlor die Lust. (Notiz an mich: in Zukunft alles beim Gebrauchtkauf testen.)
Diesen Sommer nun habe ich mich anders entschlossen und habe mir ein ordentliches MTB(Mountain Bike) besorgt, da ich mir dachte, dass ein richtig schönes Rad mir mehr Spass bringen wird. Gesagt, getan und so ist es. Ich bin ein glücklicher MTB-Fahrer geworden und bin in den letzten drei Wochen (die Zeit, seit der ich das Rad habe) nur zweimal mit den Öffentlichen gefahren.
Rein konditionell bin ich total am Anfang. Das jahrelange Rauchen und der konsequente Verzicht auf Bewegung meiner Extremitäten hat dazu geführt, dass mir schnell die Puste ausgeht und sämtlich Muskeln schnell einen »Kater« haben.
»Die Hauptursachen für einen Muskelkater sind ungewohnte, ungewohnt lange oder starke körperliche Tätigkeiten, die oftmals im Zusammenhang mit der Überschätzung der eigenen Belastbarkeit auftreten. Was genau die Ursache von Muskelkater ist, darüber sind sich die Experten noch immer nicht einig. Früher ging man davon aus, dass der Muskelkater durch Milchsäure (bzw. Laktat), die sich im Muskel ansammelt ausgelöst wird. Neuere Untersuchungen zeigen jedoch, dass es bei Überbelastung der Muskeln zu feinen Rissen in den Muskelfasern kommt, durch die Wasser in die Fasern eindringen kann. Dies führt schließlich im Verlauf von ein bis zwei Tagen zu einer vermehrten Wasseransammlung (Ödemen) in den Muskelfasern, wodurch die Muskelfaser anschwillt und somit gedehnt wird. Der hieraus resultierende Dehnungsschmerz ist vermutlich für den schmerzenden Muskelkater verantwortlich.«
[Qelle: MediMedia]
Aber mir macht das Radfahren unheimlich viel Spass und ich möchte auf jeden Fall auch mal grössere Touren fahren, wenn ich so weit bin. Geplant ist eine Tour entlang der Isar von München nach Niederbayern (ca. 150 km). In der Zwischenzeit mache ich die hiesigen Radwege und Straßen unsicher.
Neues für das Nachtkästchen
05th of August 2004
Da ich schon länger (privat) keine Fachbücher mehr konsumiert habe, wurde es mal wieder Zeit, die eigene Bibliothek aufzustocken. Mal sehen was sich da so tummelt:
- High Performance MySQL, Jeremy D. Zawodny & Derek J. Balling; O’REILLY: Ein sehr schönes und nützliches Buch über die Optimierung, Skalierung, Replikation von MySQL-Datenbanken.
- Web Standard Solutions, Dan Cederholm ; friendsof: Feines Buch über Markup und CSS. Hier kennt man vieles schon aus dem SimpleQuiz
- designing with web standards, Jeffrey Zeldman ; New Riders: Der Klassiker; wollte ich schon immer mal lesen
- Defensive Design for the web, 37signals (Matthew Linderman, Jason Fried); New Riders: Praktische Beispiele aus dem Web, wie man “es” nicht macht und wie man “es” besser macht.
- PHP Cookbook, David Sklar & Adam Trachtenberg; O’REILLY: Sehr praktisches Kochbuch
- LDAP System Administration, Gerald Carter; O’REILLY: Das bisher beste zu LDAP, das ich bisher finden konnte. Ansonst ziemlich dünn…
TWDnS
01st of August 2004
Ja TWDNS! Der Besuch bei den Eltern der Freundin hat gezeigt, dass diese auch nur Menschen sind, die zudem noch sehr umgänglich sind (OK, es war nicht das erste Treffen; Wenn auch das erste, das so richtig bei den Eltern, weit weg von Zuhaus, stattfand).
Weniger schön war, dass der dort (nebenbei) zu installierende ISDN-Router (ein DI-304) leider streikte und den ISDN-Link nicht erkennen wollte. Auch ein Login im web-basierten Admin-Interface wollte von einem iBook nicht gelingen. Zunächst hatte ich den Verdacht, dass die windows-basierte »popel-software«, die nichts anderes macht (nach Eingabe von ein paar Daten), als den Webbrowser oder ein Telnet zu starten, ein spezielles Aktivierungs-Paket an den Router schickt, so dass das Gerät anschließend Pakete vom Admin-Rechner annimmt. Genau das tat das Gerät nähmlich nicht. Es verweigerte, ausser Ping, jegliche Kommunikation mit anderen hosts. Ein tcpdump zeigte, dass das Ding nicht mal mit RST reagiert, sondern hübsch einen auf stealth macht.
Mein Fazit daraus: Das Ding ist wohl defekt und solche Geräte immer voher testen und erst dann weite Strecken zum Installationsort fahren.
Heute wahren wir dann noch bei den Luisenfestspielen und haben uns ein Stück namens Wie es euch gefällt von Shakespeare angesehen. Sehr schön!
Update
Silvius:
»Höhnt mich nicht, liebe Phöbe! Tut’s nicht, Phöbe! Sagt, daß Ihr mich nicht liebt, doch sagt es nicht Mit Bitterkeit; der Henker, dessen Herz Des Tods gewohnter Anblick doch verhärtet, Fällt nicht das Beil auf den gebeugten Nacken, Bis er sich erst entschuldigt. Seid Ihr strenger Als der von Tropfen Bluts sich nährt und kleidet?«